Nonplusultra Esslingen

Ausdauersportverein

Langdistanz

  • Heiß, heißer, Ironman Frankfurt

    In den Medien wurde schon Tage vorher gewarnt, Rekordtemperaturen von an die 40°C waren für Sonntag den 30. Juni gemeldet. Körperliche Anstrengung, vor allem in der Mittagszeit, sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Doch für vier Athleten von Nonplusultra Esslingen Stand so ziemlich das exakte Gegenteil auf der Tagesordnung. Es war Renntag beim Ironman Frankfurt.

    Chris, Alexandra und Alexander mit der besonderen Mischung aus Anspannung und Vorfreude auf den langen Renntag.

    Nach einer kurzen Nacht fanden sich die Athleten im Morgengrauen am Langener Waldsee ein, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Um 6:30 Uhr wurde die Stimmung mit dem von den isländischen Fans bekannten „Viking Clap“ angeheizt und dann ging es um 6:40 Uhr zum Auftakt auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke. Der Neopren als Kälteschutz war nicht erlaubt aber auch definitiv nicht notwendig. So mancher Athlet wird sich wohl im Verlauf des Tages wieder in das angenehme Wasser zurückgewünscht haben.

    Danach galt es 185 km auf dem Rad rund um Frankfurt zurückzulegen. Auf der ersten Runde waren die Temperaturen noch erträglich, doch dann kletterte das Thermometer immer weiter. Ab Mitte der zweiten Runde glich das Gefühl der kontinuierlichen Fahrt gegen einen Heizlüfter. Umso wichtiger war es für alle Athleten auf die innerliche und äußerliche Flüssigkeitszufuhr zu achten.

    Auf der Marathonstrecke entlang des Mains im Herzen Frankfurts half aber auch das irgendwann nichts mehr und es wurde für alle Teilnehmer zum Kampf des Willens über den Körper. Für Alexandra Rudl war dieser Kampf am Sonntag nicht zu gewinnen, Magenkrämpfe zwangen Sie nach über 30 km auf der Laufstrecke zur Aufgabe. Auch Alexander Fink erwischte keinen leichten Tag und fand nie so richtig in den Wettkampf, erreichte aber letztendlich trotzdem glücklich das Ziel auf dem Römer. Christian Autenrieth dagegen verbesserte seine persönliche Bestzeit trotz der Bedingungen und der verlängerten Radstrecke deutlich auf 10:24:53 Stunden. Außerdem konnte er sich mit dieser Leistung doch noch den Startplatz für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza sichern den er im Kraichgau noch abgelehnt hatte. Und Patrick Feil konnte in 9:59:47 unter der zehn Stunden Marke bleiben.

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