Nonplusultra Esslingen

Ausdauersportverein

24h-Radrennen Rad am Ring

Eine besondere Herausforderung und ein tolles Teamevent nahmen acht Athleten von Nonplusultra Esslingen beim 24h-Radrennen auf der legendären Nürburgring Nordschleife in Angriff. Für Team 1 gingen Sabrina Roth, Alexander Fink, Fabian Rack und Philipp Stange an den Start. Team A war durch Patrick Andresen, Johannes Bingen, Florian Schreen und Martin Valecka vertreten. Als Unterstützung waren auch Mara Valecka und Max von Koch dabei.

Florian mit etwas Radakrobatik auf Start und Ziel zum Aufwärmen.

Die Anreise am Freitag erfolgte in drückender Hitze und auch der gemeinsame Grillabend und die erste Nacht im Zelt blieben trocken und warm. Der Startschuss erfolgte am Samstag um 12:42 Uhr. Rund 650 vierer Teams sowie mehrere hundert zweier und achter Teams und rund 600 Einzelfahrer stürzten sich in die erste Runde und mit Geschwindigkeiten teils über 100 km/h die „Fuchsröhre“ hinunter. Nachdem ungefähr die Hälfte der 25 km Runde bewältigt ist steigt die Strecke die nächsten Kilometer bis zur „Hohen Acht“ mit ihren 17% immer weiter an und stellt die Radfahrer vor einige Herausforderungen.

Patrick und Alexander durften die Startrunde für ihre Teams fahren.

Und auch beim Wetter machte die Eifel ihrem Ruf alle Ehre. Schon nach ca. vier Stunden begann es zum ersten Mal zu regnen. Und ab diesem Zeitpunkt gönnte der Wettergott den Fahrern nur noch gelegentliche kurze Regenpausen.

Gerade in der Nacht herrscht eine ganz besondere Stimmung im Fahrerlager und auf der Strecke.

In der Nacht zog auch noch dichter Nebel auf und so wurden besonders die Abfahrten mit den kleinen Lampen am Lenker als einziger Lichtquelle zum Wagnis. Doch die Moral bei beiden Nonplusultra Teams war ungebrochen und jeder gab auf seiner Runde sein Bestes um den Transponder möglichst schnell dem nächsten Teamkollegen übergeben zu können.

Fabian macht sich für den fliegenden Wechsel durch Sabrina bereit. Mara bereitet schon den Wechsel des anderen Teams vor.

Beide Teams lagen die ganze Zeit dicht beisammen und arbeiteten sich durch die konstante Fahrt in der Nacht im Klassement immer weiter nach vorn. Am Ende standen für beide Teams 27 Runden zu Buche. Das bedeutete für Team 1 Rang 45 und für Team A mit etwa drei Minuten längerer Fahrzeit Rang 48.

Fabian, Alex und Sabrina fahren gemeinsam über die Ziellinie. Leider fehlt Philipp der auf seiner letzten Runde alles gegeben hatte.

Martin ist froh es auch ins Ziel geschafft zu haben, nach zwei Runden am Stück bei Starkregen.

Die Stimmung bei der Veranstaltung ist etwas ganz Besonderes. Obwohl auf der Runde jeder allein fahren muss ist doch der Teamgedanke allgegenwärtig. Gerade wenn dann zur Müdigkeit und Dunkelheit auch noch Regen auf die Stimmung drückt muss der Zusammenhalt stimmen um gut durchzukommen und das war definitiv der Fall. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist daher ganz und gar nicht ausgeschlossen.

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