Crossduathlon „Dirty Race“
Geschrieben am 29.01.2012 von Florian Heintze
Am Samstag (28.01) fand der altbekannte Crossduathlon „Dirty Race“ in Murr statt und eins vorweg, die Veranstaltung machte ihren Namen alle Ehre, denn das Rennen war wirklich „dirty“. Mit am Start um die anstehenden 5Km Laufen, 15Km Mountainbike und abschließenden 4Km Laufen zu bewältigen, waren die NPU-Athleten/In Manuela Schulze, Bernd Kiesel, Guillaume Hemery und Florian Heintze. Mit dem Startschuss machte Guillaume gleich Druck und lief direkt einen kleinen Vorsprung heraus. Bernd und Florian blieben aber auf Tuchfühlung, sodass Florian 26 Sekunden und Bernd 35 Sekunden nach Guillaume in die Wechselzone liefen. Bernd legte einen Blitzwechsel hin und konnte gleich einen 500m Vorsprung auf Florian herausfahren. Nach 5Km auf einer von Regen und Schnee völlig aufgeweichten und matschigen Radstrecke, konnte Florian wieder zu Bernd aufschließen und sich vor ihn setzen. Bernd blieb an Florian dran und nach 8 Radkilometern hatten die beiden dann auch den enteilten Guillaume wieder eingefangen und überholten ihn. Als Bernd und Florian in einem großen Schlammloch stecken blieben, konnte Bernd sich schneller befreien und wieder einen kleinen Vorsprung herausfahren. Er ging 10 Sekunden vor Florian und 26 Sekunden vor Guillaume auf die Laufstrecke. Florian konnte allerdings schon nach kurzer Zeit wieder zu Bernd aufschließen und ihn überholen. Auch Guillaume lief an Bernd vorbei und konnte auch noch auf den letzten Metern vor dem Ziel Florian überholen. So das Guillaume nach 01:21:19 Stunden (Gesamt 59/ M25 11), Florian nach 01:21:22 Stunden (Gesamt 60/ M30 17) und Bernd nach 01:22:02 Stunden (Gesamt 62/ M45 8) ins Ziel liefen. Manuela lieferte sich von Beginn an ein spannendes Rennen bei den Frauen. Mit der viert schnellsten Laufzeit der Frauen und einem Rückstand von 02:14 Minuten auf die drittplatzierte Frau ging sie auf die Radstrecke. Dort verlor sie aber durch ein paar Stürze und Passagen in der sie das Rad schieben musste wertvolle Zeit und wechselte als siebte Frau auf die Laufstrecke. Über die abschließenden 4 Laufkilometer konnte Manuela dann ihre ganze Routine und Stärke ausspielen und überzeugte mit der drittschnellsten Laufzeit der Frauen. Sie lief mit einer Zeit von 01:35:35 Stunden als fünfte gesamt Frau und erste ihrer Altersklasse über die Ziellinie.
Dreikönigslauf in Grafenau
Geschrieben am 07.01.2012 von Tobias Feltens
Hallo liebe NPUler,
mein letzter Start in Grafenau war 2010, 16 Tage vor meiner TypI-Diagnose. Damals bin ich mit 38:58 ins Ziel gekommen. Diese Zeit wollte ich unbedingt unterschreiten, habe dieses Ziel jedoch um 1 Sekunde verpasst. Zudem hat mich Ben um ganze 12 Sekunden versägt.
Die Rennkilometer sind wie folgt gelaufen:
km13:29,2Ein zu schneller Start, da es nach 300m bereits bergauf ging.
km24:19,9Der Anstieg setzte sich bis 1.600m fort, dann erste Bergabpassagen.
km33:42,4Musste das Tempo ein wenig drosseln, weil die ersten beiden km Tribut erforderten.
km43:29,6Der „ebenste“ km des Rennens
km53:48,1
km64:56,4Der Hammer. In diesem km ist ein Anstieg von rund 250m mit durchschnittlich 12% Steigung. Hier merkte ich meine Schwäche, was Anstiege betrifft. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl gehen zu müssen.
km73:54,4Dieser km stand noch unter dem Eindruck des vorherigen. Bei den Bergabpassagen waren die Beine noch wachsweich, was bei schlammigem Untergrund für die ein oder andere kritische Situation sorgte. Die zwei Spitzkehren sind ebenfalls nicht leicht zu meistern.
km83:47,5
km93:54,5Noch einmal ein knackiger kurzer Stich, danach die Gewissheit, dass es bis ins Ziel fast ausschließlich bergab geht.
km10 3:37,1Hier habe ich ein besseres Ergebnis liegen lassen, da ich nicht mehr mit letzter Konsequenz nach unten gelaufen bin und auch die finale Spitzkehre suboptimal angegangen bin.
Fazit: Es ist noch viel zu tun. Vor allem was die Grundschnelligkeit und die tempohärte an Anstiegen betrifft.
Grüße
Tobias
Silvesterlauf Bietigheim-Bissingen
Geschrieben am 02.01.2012 von Tobias Feltens
Hallo liebe NPU´ler, am Samstag war es mal wieder so weit. Ein Jahr ging zu Ende und ich war mal wieder bei einem Silvesterlauf dabei. In Bietigheim-Bissingen. Trotz des bescheidenen Wetters waren rund 3500 Teilnehmer am Start. Auch die Zuschauerzahl am Rande der Strecke überraschte mich enorm. Trotz der widrigen Bedingungen waren jede Menge Zuschauer (lt Zeitung rund 20000) am Straßenrand. Mein eigentlicher Rennbericht fällt recht sparsam aus, da die unregelmäßigen KM-Anzeigen keine ordentliche Zeiten-Doku zuließ. Vor drei Jahren bin ich nach meinem bisher erfolgreichsten Läufer-Jahr mit 39:32min über die 11,2km ins Ziel gekommen. Nach der Vorbereitungsphase I zum Marathon in Kandel hatte ich folgende Zeitvorstellung: sub 40:30 phantastisch sub 41:15 sehr zufrieden sub 42:00 zufrieden über 42:00 enttäuschend Mit meinen 41:00min kann ich daher gut leben. Platz 52 und in der AK 8. Auf der zweiten Runde fehlte mir der letzte Wille mich an die Kotzschwelle zu bringen. Die Beine fühlten sich gut, die Atmung aber noch nicht ausreichend für die kurze Distanz trainiert an. Zudem fehlte die gewohnten koordinativen Fähigkeiten bei den "wirklich steilen" Bergabläufen auf regennassem Kopfsteinpflaster und Haarnadelkurven. Am Freitag geht’s nach Grafenau zum Dreikönigslauf. Mal schauen, ob ich näher an die Schmerzgrenze gehen kann. Das Profil sagt auf jeden Fall: JA! Grüße TobiasHawaii - Traumreise Tage 11 + 12 (ENDE)
Geschrieben am 12.10.2011 von Benjamin Klotz
AlohaTria's, Wir habe American Airlines überstanden und sind in Los Angelos gelandet. Zwischenzeitlich habe ich echt daran gezweifelt, denn in der alten Bruchbude von Flugzeug, mit dem uns „Ryan-Air of USA“ von der Insel weggebracht hat, musste man echt daran zweifeln. Also in LA angekommen sind wir mit einem Supertaxi (=Großraumtaxi für bis zu 10 Personen) an den Venicebeach gefahren. Da es noch sehr zeitig war, genauer etwa 7:00Uhr Ortszeit, hatten die Geschäfte dort natürlich noch nicht geöffnet. Allgemein war ich sofort sehr enttäuscht vom Venicebeach. Der Strand ist so, wie man ihn aus Baywatch und so kennt, sehr feinkörnig, sehr lang und breit und es gibt die typischen Lifeguard-Türme. Hinter dem Strand direkt ist eine Touristen-Einkaufsstraße und da tummelten sich um diese Zeit ein Haufen Obdachlose, die Geschäfte waren geschlossen und es sah eher aus wie „Hinterstraßenromantik“. Wir sind dann einmal die Straße hoch gelaufen und haben etwa gegen kurz nach 9:00Uhr umgedreht. Auf dem Rückweg war die Straße kaum noch wieder zu erkennen, ich war begeistert. Nicht nur die Obdachlosen verkauften ihren Kram,dazwischen haben irgendwelche übrig gebliebenen Hippie’s und andere Laute Verkaufsstände aufgebaut. Die vorher verrammelten Geschäfte hatten inzwischen fast alle geöffnet und das Leben auf der Straße blühte auf. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht!!! Gegen 13:30Uhr sind wir dann vom Venicebeach wieder mit einem Taxi zum Flughafen zurückgefahren. Diesmal war es ein typisches Amerikanisches Taxi mit Trennwand zwischen Fahrer und hinterer Sitzbank. Wir saßen zu fünft im Taxi, d.h. zu viert nebeneinander auf der Rückbank!!! Es war zwar eng und bestimmt auch nicht erlaubt, aber das ist ja das Problem des Taxifahrers. Wir bezahlten lächerliche 26$ für eine etwa 15-minütige Fahrt mit 5 Personen bis zum Flughafen. Dann ging wieder das typisch amerikanische Prozedere los: Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, Handgepäckkontrolle, Bordkartenprüfung und dann waren wir endlich bis zu unserem Gate vorgedrungen. Unsere Boing 747-400 (wie auf dem Hinflug) stand bereits da. Wir hatten noch etwa ne starke Stunde bis zum Boarding und so konnten wir den Laptop noch kurz an die Ladestation hängen. Und nun kann ich hier wieder im Flugzeut schreiben, was wir alles so getrieben haben. Im Allgemeinen hat eigentloich alles gut funktioniert, was mit Britisch Airways zu tun hatte. Hoffentlich bleibt das bis Frankfurt so. Jetzt sind es erstmal noch rund 6000km und etwa 6 ½ Flugstunden bis London. Übrigens gab es doch nach Frankfurt einen Bericht in der Esslinger Zeitung. Die Sportredaktion hat sich diesmal offenbar gemerkt, dass Anfang Oktober bei uns was los ist und hat sich bereits angekündigt. Ich werde natürlich wieder versuchen, dass der Verein gut hervorgehoben wird, schließlich bin ich stolz darauf ein NPU’lerzu sein und mit euch diesen tollen Sport Triathlon teilen zu können. So, genug der Sentimentalitäten. Hiermit melde ich mich offiziell aus den RaceReports zu Kona 2011 ab. Ich hoffe es hat euch allen Spaß gemacht Jörg’s und meinen Weg in den letzten zwei Wochen zu verfolgen. Lieben Gruß, BenHawaii - Traumreise Tag 10
Geschrieben am 12.10.2011 von Benjamin Klotz
AlohaTria's, guten Morgen liebe Triathlonwelt! Letzte Nacht habe ich den letzten vernünftigen Schlaf bekommen, den ich bis zu meiner Wiederankunft in Deutschland bekommen werde. An einem letzten Urlaubstag passiert in der Regel nicht mehr viel, aber ein paar Zeilen ist dieser Tag trotzdem Wert. Nach dem Frühstück habe ich unseren Mietwagen zurück an den Flughafen geschafft und bin dann von dort ganz locker mit dem Rad zurück nach Kona geradelt. Ganz locker heißt in dem Fall wirklich langsam: wer schonmal mit mir geradelt ist weiß, dass ich nur sehr selten mit nem Schnitt unter 30km/h heim komme, auch bei GA1-Touren. Heute hatte ich im Schnitt 27km/h auf dem Tacho. In Kona habe ich dann nocheinmal ein bisschen in den Geschäften gestöbert, aber nichts mehr aufregendes entdeckt. Also ging es dann zum Mittag wieder in die Unterkunft. Meine Familie hat in der Zwischenzeit bereits die Koffer gepackt. Nach dem Mittag habe ich dann auch meine Sachen sortiert und auf die anderen Koffer verteilt… und natürlich das Fahrrad „konserviert“. Den Nachmittag haben wir dann auch noch irgendwie rum bekommen, z.B.am Laptop oder im Pool, bevor wir am zeitigen Abend vom Flughafenshuttle abgeholt worden. Ich hatte euch je glaub geschrieben, was für ein Chaos es auf dem Hinflug war in Los Angelos bei American Airlines einzuchecken… das war noch harmlos gegen die Unfähigkeit, die wir in Kona am Flughafen erleben durften. Es ist schon schwierig die Fluggäste innerhalb von 3 Stunden vom CheckIn-Schalter bis ins Flugzeug zu bekommen, oder? Naja, jetzt sind wir halt mit einer Stunde Verspätung in der Luft und haben dann in LA eben „nur“ noch 10 Stunden Aufenthalt. Was soll’s?Hawaii - Traumreise Tag 9 - der Tag danach
Geschrieben am 11.10.2011 von Benjamin Klotz
Aloha Tria's,
heute ist der Tag danach und ich habe mich schon über die zahlreichen Glückwünsche per Mail und SMS und sonstige sehr gefreut. Danke, dass ihr daheim so mitgefiebert habt und euch so sehr für Jörg’s und meinen Saisonabschluss interessiert habt. Auch diese Unterstützung aus der Heimat ist ein wichtiger Bestandteil, wenn es darum geht hier Topp motiviert ins Rennen zu gehen (schließlich war es auch eine sehr lange Saison).
Heute Morgen haben wir erst mal versucht auszuschlafen. Das hat so in etwa bis 8:00Uhr geklappt. Fürs Erste halten sich auch die Muskelkaterschmerzen in Grenzen. Ich kann z.B. ohne Arm-Unterstützung vom Sitzen aufstehen, das ging nach den beiden Frankfurter IRONMAN’s nicht. Allerdings spannt meine verbrannte Haut auf dem Rücken recht stark. Nach einem ruhigen Frühstück sind wir dann (nochmal) zu den Hilton-Hotels gefahren. Diese sind etwa eine Autostunde nördlich von Kona und wir haben dort wieder Jens und Silvi getroffen. Was gibt es hier zu erleben? Jeder kann sich frei im 5-Sterne Hiltonhotel bewegen, ein Parkticket kostet 15$, aber das wird einem erstattet, wenn man einen entsprechenden Gegenwert im Hiltenhotel umsetzt. Im Hiltonhotel gibt es eine Hoteleigene S-Bahn, diverse Themenbereiche, eine Einkaufsstraße, einen Hochzeitspavillion, diverse Restaurants, Süßwasserpools, Salzwasserpools mit vielen Fischen und Schildi’s zum Schnorcheln, ein Delphinbecken und wahrscheinlich noch eine Menge mehr, die ich gar nicht alle gesehen habe. Mit den Delphinen: Das sieht zwar alles sehr toll aus, aber wirklich richtig finde ich so etwas nicht. Ich fand das Becken viel zu klein für die Delphine.
Am späten Nachmittag sind wir dann zurück nach Kona gefahren. Meine Familie ist dann ins Bongo Ben’s gegangen (eine Kneipe direkt am Alii Drive) und ich bin zur Awards-Party. Ein Eintrittsticket für Angehörige hätte p.P. 55$ gekostet… das ist maßlos übertrieben und so entschieden wir uns eben dafür, dass ich alleine zur Party gehe. Das Essen auf der Awardparty war keine große Überraschung, aber es war gut (Ich kannte das essen ja bereits von der Pasta Party). Ach ja, die Awards-Party war auch wieder auf dem großen Parkplatz des King Kamehameha-Hotels. Es gab wieder eine recht gute Hawaii-Show und einen Haufen gebrabbel. Ich fand, dass es sich viel zu lange hingestreckt hat. 3 Stunden nach Einlass war immer noch kein einziger Profi auf der Bühne gewesen und eine echte Rennzusammenfassung gab es bis dato auch nicht. Was denken die denn, wo ein aktiver Teilnehmer eine Rennzusammenfassung anschaut? Wir waren doch die ganze Zeit selbst auf der Strecke. Ich für meinen Teil war davon etwas enttäuscht und bin dann nach der Ehrung der Profi’s auch gegangen. (Ich war auch schon über eine Stunde lang verabredet). Jörg ist noch dort geblieben und wir haben uns dann verabschiedet bis nach Deutschland. Morgen (Montag) will er eine ausgiebige Inselrundfahrt machen, die glaub ich von Hannes Hawaii Tours organisiert ist.
Bei mir ist morgen Abreisetag und Mittwochnachmittag MEZ werde ich endlich auch wieder deutschen Boden unter den Füßen haben. Vielleicht melde ich mich zwischendurch nochmal… mal sehen.
Gruß, euer IRONBEN.
