Mit 40 unter 40 ;)
Geschrieben am 18.07.2010 von oli
Am Donnerstag hatte mein Arbeitskollege und Donnerstagsläufer Wolfgang die glorreiche Idee, beim 20. Reichenbacher Citylauf eine Mannschaft zu stellen.
Da der ca. 1,4 km lange Rundkurs relativ flach und somit bestzeitfähig ist, sagte ich zu, mit dem Ziel, erstmals die 10 Km unter 40 Minuten zu laufen (5:40 min/Runde).
So stand ich 13 Tage nach dem Ironman Frankfurt, bei dem ich beim Laufen und im Besonderen beim Schwimmen „baden“ ging, am Start.
Erste Runde 5:39, Yes, genau im Plan. Zweite Runde 5:43, oh, oh, die Beine werden schon schwer, was die folgenden Runden mit 5:50 – 5:52 auch bestätigen. Bei 34:45 lief ich hinter der schnellsten Frau auf die letzte Runde (ca. 100 m kürzer). Mist, das wird knapp, jetzt aber Feuer frei! Frau überholt, mit Vollgas weiter bis zur Zielgeraden, zum Zielsprint angesetzt und über die Ziellinie gerannt.
Geschafft, muss ich erst 40 werden, um die 40 Minuten zu knacken, aber nach dem rumgeeiere in Frankfurt hab ich nun wenigstens ein Saisonziel erreicht.
So ganz nebenbei wurde ich Gesamtzwölfter und mit meinen Donnerstagsläufern Volker Seyerle (37:16) und Wolfgang Bösel (38:45) Gewinner der Teamwertung!
Was die Hitze ausmacht...
Geschrieben am 17.07.2010 von BenjaminKlotz
Hallo Tria's,
kleine Info, welchen Einfluss die Hitze beim Esslinger Citylauf auf die Ergebnisse hatte:
11.07.2010: EZ-Citylauf bei 35°C Hitze und
17.07.2010: Oberstenfelder Ortslauf bei Regen und etwa 18°C.
Markus Willkommen 41:03 --> 37:28
Benjamin Klotz 40:36 --> 36:06
Kleine Randnotitz:
Esslingen ist vermutlich ein paar Meter zu lang und die Überrundungen halten auch auf.
Oberstenfeld ist ein "Provinzlauf" mit einer allmähligen Steigung und ziemlich genau 10km Lauflänge.
Volkslauf in Thüringen - 11km
Geschrieben am 13.06.2010 von BenjaminKlotz
Hallo Tria's,
auf meinem Heimaturlaub bin ich an diesem Wochenende an einem weiteren kleinen Volkslauf vorbeigekommen. Hier mal wieder ein kleiner Niveau-vergleich zwischen "Ost" und "West".
Sieger: Thomas Dold in 40:49 (wohl der Einzige der sich nicht verlaufen hatte. Für den, die ihn nicht kennen: 5facher SIeger beim Empire-State-Building-Treppenlauf und kommt aus BaWü.)
Mit 44:13 bin ich Gesamt-Dritter und in 46:22 ist Markus Willkommen Gesamt-Siebter geworden. Die Strecke war mit 11,00km ausgeschrieben. In Wirklichkeit ist sie 11,56km lang und da wir uns alle verlaufen hatten, sind es letztlich 11,77km gewesen.
Start und Ziel lagen in der Skatstadt Altenburg. Direkt zu Beginn ging es auf Kopfsteinplaster sehr lange bergan. Als wir zum Rennende wieder nach Altenburg zurückgelaufen sind, wartete auf uns noch ein supersteiler Stich hinauf auf die Burg.
Alles in Allem: Super Vorbereitung auf Schömberg!!!
P.S. für den Träner: 23:05 auf 50m-Bahn ohne Neo und ohne Wasserschatten. (Meine Bewertung: OK, aber auch nicht zum aus den Wolken fallen)
Hitzeschlacht im Land der 1.000 Hügel
Geschrieben am 11.06.2010 von Florian
Am vergangenen Sonntag, 06. Juni 2010, fand bei heißem Frühsommerwetter im Nordwesten Baden-Württembergs die zweite Auflage der Challenge Kraichgau, über die Distanzen 1,9 Km Schwimmen, 90 Km Radfahren und 21,1 Km Laufen statt. In dem knapp 1900 Mann starken Starterfeld, unter den auch zahlreiche Topstars der Triathlonszene (u.a. Normen Stadler, Sebastian Kienle, Michael Göhner, James Cunnama, Rebekah Keat) waren, startet ich als einziger Triathlet für Nonplusultra Esslingen.
Die 1,9 Km lange Schwimmstrecke konnte ich in 00:32:36 Minuten und das anschließende Radfahren durch die hügelige Landschaft Kraichgaus in 2:44:12 Stunden bewältigen. Die dreimal zu durchlaufende Laufstrecke durch die Ortschaft Bad Schönborn, entwickelte sich bei Temperaturen von über 30°C und einer hohen Luftfeuchtigkeit zu einer wahren Hitzeschlacht (DNF 344), welche ich nach einer enttäuschenden Laufleistung in 1:46:39 Stunden beenden konnte.
Insgesamt finishte ich die Challenge Kraichgau nach 05:08:39 Stunden und belegte den 349 Platz der Männer und den 54 Platz in der AK 25.
Florian
Hopfengartenlauf in Magdeburg
Geschrieben am 06.06.2010 von BenjaminKlotz
Hallo Jungs,
nach einer nicht wirklich optimalen Trainingswoche und keiner wirklichen Wettkampfvorbereitung bin ich in der Heimat einen 10km-Lauf mitgelaufen. Mich hat mal interessiert wie unterschiedlich das Niveau zwischen BaWü und Sachsen-Anhalt ist. Mit meiner Zeit von 37:42 war ich nicht wirklich zufrieden. Ich bin einen Tick zu schnell angegangen und konnte mein Tempo nicht halten. Dies könnte evtl. an den Temperaturen von 29°C im Schatten morgens um 10:30Uhr gelegen haben. Ich hatte mir eine Zeit von ca. 37:00 vorgenommen. Mit 37:42 war ich Gesamt-Zehnter und Zweiter der AK. (Siegerzeit: 33:56)
Hier nochmal die Info's zum Niveauvergleich: (es gibt noch keine offiziellen Ergebnislisten, daher nur "circa"-Werte)
Teilnehmer beim Hauptlauf: ca. 350
Lauf war ein Wertungslauf für 4 verschiedene CUP-Wertungen
mein prozentualer Rückstand zum Sieger: 11,1%
Gruß, Ben
P.S. ich würde mich freuen, wenn die anderen Wettkämpfe des Wochenendes auch einen Platz in der Rubrik RaceReports fänden:
- Alex G.: Radrennen Hohenheim
- Florian H.: Kraichgau
- Dominik K.: Kulmbach
- ...
Duathon Murr
Geschrieben am 27.04.2010 von gaga
Letzten Sonntag, dem 25.04.2010, wurden die Deutschen Duathlon-Meisterschaften der Jugend/Junioren sowie die Baden-Würtembergischen Meisterschaften der Schüler in Murr ausgetragen.
Bei den Junioren startete Raphael Stedler, der die Distanzen über 5km-20km-5km in 57:39min absolvierte und mit dem 11.Platz nach misslungener Radleistung noch zufrieden sein konnte.
Der zweite Starter war Kevin Brari, der bei den Schülern A in seinem ersten Duathlon-Wettkampf unterwegs war, benötigte für die Distanzen 2,5km-5km-1,25km eine Zeit von 30:05min und belegte damit den 26. Platz.
Weiter geht`s für die Jugend am 8. Mai in Neckarsulm, wo der "LBS Cup Triathlon Nachwuchs" den Startschuss für die Triathlonsaison 2010 gibt!
Reisebericht von Roland Klipper
Geschrieben am 24.01.2010 von Alfred
Ich bin am Montag von Reichenbach abgefahren und am Dienstag den 29.12 in Lima angekommen, ich war 22 Stunden und 16 Minuten unterwegs. Da ich im Flugzeug nicht richtig schlafen konnte, war ich sehr muede, weshalb ich mich entgegen meiner Gewohnheit von einem Taxifahrer ins Zentrum fahren liess, normalerweisse haette ich den Bus genommen. Jedenfalls war das Hostal, das der freunliche Taxifahrer empfahl, mehr als schlecht, wahrscheinlich war er saber, dass er von mir um seine Provision gebracht wurde, er wollte mich unbedingt nach Miraflores fahren, ein Stadteil von Lima. Also mache ich mich selbst auf den Weg und suche mir auf den Rat der Tourist Information das Hostal Inca Path aus, Emancipación 338, fuer 30 Soles die Nacht. Der Fussboden sieht aus als waere er 30 Jahre nicht mehr gereinigt worden, aber das Bett ist sauber, also sage ich zu. Den Rest des Tages schlendere ich durch das Zentrum von Lima und lasse mich durch das allgegenwaertige Hupen der Autofahrer unterhalten, die wohl hoffen, dass sich der Stau, der ebenfalls allgegenwaertig ist dann schneller aufloest. Dies noch garniert vom voellig sinnentleerten Pfeifen der Polizisten die ohrenbetaeubende Pfiffe erzeugen, die wohl der Meinung sind, dass es dann schneller geht. Kurz und gut, es ist ueberall laut, auch in den Restaurants und Bars, aus denen unentwegt die Fernsehgeraete bruellen und Stereoanlagen leicht uebersteuernd quaeken. Es ist jedtzt 20.30 Uhr, ich sitze im Local Fumingado, zugelassen fuer 30 Personen, wie ein Aushang verraet – wo die allerdings hinsollen ist mir ein Raetsel – und trinke ein cerveza del Peru und esse eine Meeresfruechtesuppe, schmeckt klasse, habe ich noch nie gegessen, leicht scharf, das ganze fuer 8 Soles und das Bier fuer 5 Soles. 1 Euro entspricht 3,85 Soles. Anschliessend trinke ich noche in 2. Bier, diesmal ein Cusquena, es soll schlechter sein, es kostet nur 4 Soles, ich merke allerdings keinen Unterschied. Das mag daran liegen, dass ich bereits einen in der Krone habe, was jedoch dringend noetig ist, dass ich auch sicher schlafen kann.Also wanke ich in mein Hostal und schlafe auch sofort ein, die 9 Soles waren gut investiert.
Mi., 30.12. Allerdings konnten die 9 Soles nicht verhindern, dass ich schon um 6 Uhr aufgewacht bin, das Bett ist linksseitig zusammengebrochen, so dass ich nunmehr gewissermassen Kopfunter im Bett lag, also der Kopf lag tiefer als der Restkoerper. Ich beschloss diese unnatuerliche Position nicht laenger hinzunehmen und ging der Fehlstellung auf den Grund. Der Fehler war auch schnell gefunden, Schrauben vertieren an Stabilitaet, bzw. rutschen aus den Loechern, wenn sie nicht mit Muttern gesichert werden. Ich habe nunmehr den alten, ungesicherten Zustand wiederhergestellt. Ich hoffe es haelt die naechtste Nacht durch, dann fahre ich ohnedies welter nach Arequipa. Ich mache mich also auf und beschliesse erst mal einen Kaffee zu trinken. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht, die Peruaner halten wohl nicht viel vom Fruehstuecken, es ist fast alles geschlossen. Nach ca. 30 Minuten finde ich endlich eine Bar die geoeffnet hat und nehme 2 Kaffee solo zum mir, d.h. schwarz. Anschliessend gehe ich zur Tourist Information um herauszufinden von wo die Busse nach Arequipa abfahren. Ich gehe also hinein, gruesse freunlich und sage, Donde paran los autobuses para Arequipa. Also entweder bin ich doch ein Sprachtalent oder die freundliche Dame ist an Dilettanten gewoehnt. Letzteres ist wohl wahrscheinlicher. Jedenfalls erfahre ich, dass ich zur Avenida Javier Prado Este muss. Ich fahre mit dem Microbús hin, es hat wohl zwischen 20 und 30 Minuten gedauert, das ganze fuer 1 Soles. Kaum bin ich im Bus, gibt der Fahrer Vollgas, so dass ich auf dem Schoss eines aeltern Herrn lande, der es aber gelassen nahm. Das einzige was mich wundert ist, dass es bei diesen anarchischen Verkehrsverhaeltnissen nicht haeufiger Unfaelle gibt, oder vielleicht gerade deshalb keine giba. Ich habe jedenfalles bis auf den heutigen Tag keinen gesehen. Ich entscheide mich fuer die Gesellschaft Cruz del Sur. Allerdings, wie ich gestehen muss, des Namens wegen, Kreuz des Suedens klingt gut. Nachdem ich die Busse gesehen habe, weiss ich, dass die Entscheidung richtig war, moderne Reisebusse, neuwertig, deutscher Standard. Die 1.Klasse Buchung haette ich mir wohl sparen koennen, macht 150 Soles statt 105 Soles fuer die 2. Klasse. Da die 6 spurige Stadtautobahn wenig idyllisch wirkt, entscheide ich mich zur Rueckfahrt ins Zentrum. Ich steige an der Avenida Tacna aus und spaziere ziemlich planlos durch die Gegend und esse nach dem Besuch der Druckerstrassen – lauter kleine Druckerreiundternehmen nebeneinander – Ceviche in einem kleinen Local. Wenn ich es richtig verstanden habe soll es sich um das oder ein peruanisches Nationalgericht handeln. Es ist in kleine Stuecke geschnittener roher Fisch, der in einer saber – scharfen Sosse serviert wird. Dazu gibt es noch etwas Zwiebel, die unter den Fischstuecken liegt und Mais, geroestet und in junger Form, 12 Soles. Es hat ganz pasabel geschmeckt, kommt allerdings nicht an die Meeresfruechtesuppe heran. Ach ja, ich kann erst am 1. Januar nach Arequipa fahren, am 31.12 verkehren keine Busse, mal sehen, was das Bett macht……

